Der Ruhende vor dem Sturm

#FaktenFreitag zu #BVBSVW
Wird auch in Dortmund alles in die Waagschale werfen: Marco Friedl (Foto: nordphoto)
Profis
Freitag, 27.09.2019 / 17:35 Uhr

Von Niklas Behrend

**Szene nachgeschrieben** Nachmittags in den Redaktionsräumen von Werder.de im schönsten Stadion der Welt. Ein Dialog zwischen Mitarbeiter und Chef. „Ist der Faktenfreitag fertig? Der soll in fünf Minuten raus. Muss ich hier die Mentalitätsfrage stellen?“ Natüüüüürlich nicht, solche Fragen sollen hier und dort dieser Tage ja auch mal ein wenig zu früh gestellt werden, haben wir gehört.... und damit Moin und herzlich willkommen zum Faktenfreitag vor dem Duell zwischen dem SVW und Borussia Dortmund im Rahmen des Spieltages Nummer Sechs. Anpfiff des Bundesliga-Klassikers zwischen Grün-Weiß und Schwarz-Gelb ist am Samstag um 18.30 Uhr (ab 18.15 Uhr im betway Live-Ticker auf WERDER.DE) Die Vorzeichen sind ganz klar unklar, denn beide Mannschaften haben für ihre jeweiligen Ansprüche noch ein wenig mit der laufenden Spielzeit zu kämpfen. Will heißen: Bei beiden ist noch Luft nach oben und noch einiges im Köcher. Bevor uns die Puste ausgeht: Ole, hier kommen die fünf interessantesten Fakten zu #BVBSVW

#DerRuhendeVorDemSturm: Legt sich ein Kicker das Leder in Ruhe zurecht, handelt es sich dabei in vielen Fällen um eine Standardsituation. Für Werder und den BVB trügt der ruhende Schein, denn zu oft folgt anschließend die maximale Ernüchterung. Der Ball muss aus dem eigenen Netz gefischt werden. Der BVB kassierte so im Jahr 2019 bereits 15 Gegentreffer und rangiert damit auf Platz zwei der anfälligsten Bundesligamannschaften nach Standardsituationen. Eigentlich gar keine so schlechte Nachricht mit Blick auf Samstag..aaaaber auch der SVW rangiert mit 12 Standardgegentoren in 2019 auf Rang drei der Statistik, mhmm.

#ÜbertriebenDieSieben: Yes, der kann kicken. Jadon Sancho macht einfach da weiter, wo er in der letzten Saison aufgehört hat. Der Brite mischt die Bundesliga auf. Das Zahlenwerk dazu zeigt, dass Sancho in dieser Spielzeit bisher in jedem Spiel direkt an einem Dortmunder Treffer beteiligt war und dabei auf ingesamt sieben Scorerpunkte kommt. Der Flügelflitzer sollte am Samstag stets auf dem Werder-Radar sein!

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06.12.2019 / 10:34 / Interview

#DenenMusseAuffeZehenStehen: Diese im Ruhrgebiet weit verbreitete Fußballweisheit feiert stets Hochkonjunktur, wenn sich der Gegner durch eine signifikante Offensivstärke auszeichnet. Dortmund ist so eine Mannschaft, die weiß, wo das Tor steht. Das verraten die Zahlen. Mit 15 geschossenen Treffern in fünf Spielen, also dreien im Schnitt, sind die Dortmunder die zweittorgefährlichste Mannschaft der Liga. Darüber hinaus haben die Nicht-Lüdenscheider in zehn der letzten elf Spiele mindestens doppelt genetzt, klingt nach Arbeit für Werder.

#Revierkönige: In Ruhrgebiet wird es wohl nie eine einhellige und gänzlich anerkannte Antwort auf die Frage geben, wer denn die Nummer eins im Pott ist? Da hat es Norddeutschland ein bisschen besser... Jedenfalls tut der BVB vor allem im heimischen Stadion einiges dafür, keinen Zweifel zuzulassen, wer die Vorherrschaft an der Ruhr innehat. Der BVB holte in der letzten Saison beinahe utopische 44 Punkte zuhause und hat auch in dieser Spielzeit die ersten beiden Partien im heimischen Stadion für sich entschieden. In Dortmund gewinnen, wie soll das gehen? Glücklicherweise haben wir diesbezüglich vereinsintern den einen oder anderen Ansprechpartner. Ach, was war das geil...

#WasZumZählen: Etwas Zählbares aus Dortmund mitnehmen - das ist nicht nur die Hoffnung, sondern auch zu hundert Prozent das klare Ziel des SVW für das Gastspiel bei den Borussen. Und für alle Skeptiker kommt hier eine Statistik, die nicht nur Hoffnungen schürt, sondern auch den Glauben wachsen lässt. Werder hat nur eines der letzten fünf Pflichtspiele gegen den BVB verloren. Also, Vollgas, auf dem Platz, auf der Tribüne und auch vor dem heimischen Fernseher. Vorwärts SVW!

 

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