Die tektonischen Platten zusammenhalten

Klaus Filbry in Episode #49 des WERDER-PODCAST
Klaus Filbry begeht am 1. Januar 2020 sein zehnjähriges Dienstjubiläum bei Werder (Foto: Nordphoto).
Podcast
Mittwoch, 27.11.2019 / 16:30 Uhr

von Maximilian Hendel

In wenigen Wochen jährt sich Klaus Filbrys Einstieg in die Geschäftsführung von Werder Bremen zum zehnten Mal. Eine ganze Dekade lang hat der gebürtige Münsteraner den Klub nun schon an vorderster Position mitgeprägt und die Grün-Weißen dabei durch eine auf allen Ebenen denkbar knifflige Phase geführt. Der 3:0-Heimsieg über Inter Mailand im Dezember 2010 in der Champions League blieb bis heute der letzte internationale Bremer Auftritt. Es folgten Jahre im Abstiegskampf und einer mitunter schmerzhaften finanziellen Konsolidierung.

In Episode #49 des WERDER-PODCAST spricht Filbry, der seit November 2012 nach Klaus Allofs’ Wechsel zum VfL Wolfsburg auch den Vorsitz der Geschäftsführung hält, diesbezüglich von einer bewältigten „Herkulesaufgabe“. Denn man habe nicht zuletzt ohne die damals verlorenen Einnahmen aus der Königsklasse „einfach auf extrem hohen Gehaltskosten gesessen“, blickt der 52-Jährige zurück.

All die Konsequenzen „zu moderieren“, Ausgaben einzusparen und dennoch in die sportliche Qualität zu investieren sowie den SVW „für die Zukunft auszurichten, war intensiv“, aber gemeinsam mit Marco Bode an der Spitze des Aufsichtsrates „haben wir uns gut ergänzt und das Schiff wieder in ruhige Fahrwasser gelenkt“, betont der Sportökonom und frühere Adidas-Manager. Die wirtschaftliche Talsohle ist längst überwunden. Auf der jüngsten Mitgliederversammlung konnte Filbry für das Geschäftsjahr 2018/19 einen Rekordumsatz von 157,1 Millionen Euro mitsamt eines Gewinns von 3,5 Millionen Euro verkünden, wodurch Werders Eigenkapital erstmals seit sechs Jahren wieder auf über 10 Millionen Euro anstieg.


Auch wenn die derzeit nicht zufriedenstellende sportliche Situation des Bundesligateams aufs Gemüt schlägt, „wir auf einem Tabellenplatz stehen, wo wir nicht stehen wollen“, bekräftigt Klaus Filbry zuversichtlich: „Wir sind gut aufgestellt und haben vor allem auch mit Florian (Kohfeldt, Anm.) und Frank (Baumann, Anm.) im sportlichen Bereich das Potenzial, wieder zuzulegen.“

Er selbst sieht seine Aufgabe darin „im Hintergrund die tektonischen Platten zusammenzuhalten". Denn „das, was uns hier auszeichnet, ist – und das haben meine Vorgänger bereits sehr gut gemacht –, selbst in schwierigen Zeiten einfach Ruhe und Kontinuität in diesem Verein zu haben.“ Es sei das „wichtigste, einfach sicherzustellen, dass alle in eine Richtung arbeiten, dass man sich intern nicht zerlegt, wie das vielleicht in einigen anderen Vereinen der Fall gewesen ist – denn dann käme eine Spirale ins Laufen, die man nicht mehr aufhalten kann.“


Wir sind in einem ganz harten Verdrängungswettbewerb“, unterstreicht Klaus Filbry – welche Zukunftsstrategien der Klub dafür vorbereitet, welche Möglichkeiten zur Verfügung stehen und welchen sportlichen Traum der Vorsitzende der Geschäftsführung sich mit den Grün-Weißen noch erfüllen will, das und noch einiges mehr erfahrt ihr in Episode #49 des WERDER-PODCAST. Der Podcast verbindet die schönste Nebensache der Welt mit dem geilsten Verein der Welt. Hier wird nicht nur über alles geredet, was das grün-weiße Herz höher schlagen lässt, sondern wir sprechen mit Werder. Die neue Folge gibt es auf dem offiziellen Soundcloud-Profil, dem iTunes-Account und dem Spotify-Kanal des SVW. Hört rein!

 

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