Vor der Halbzeit "den Kopf verloren"

Die Stimmen zum 1:4 in Dortmund

Ärgerte sich über die Phase vor der Halbzeit: Niklas Moisander (Foto: nordphoto).
Profis
Sonntag, 18.04.2021 / 18:08 Uhr

Von Yannik Cischinsky

Ein konzentrierter Beginn, die Führung, doch dann folgten Minuten, in denen Werder das Spiel in Dortmund komplett aus der Hand gab. „Die 25 Minuten haben uns das Spiel gekostet. Bei allen drei Gegentoren machen wir die entscheidenden Fehler. Das darf uns nicht passieren“, ärgerte sich Marco Friedl nach dem Schlusspfiff. „Du musst gegen Dortmund 90 Minuten gut spielen, um eine Chance zu haben“, sagte Florian Kohfeldt, der sich nach dem 1:4 (zum Spielbericht) "sehr unzufrieden" zeigte.

WERDER.DE fasst die Stimmen des enttäuschenden Nachmittags in Dortmund zusammen.

Zum Spielverlauf:

Milot Rashica klatscht nach seinem Tor ab.
Die Führung und der gute Beginn waren gegen den BVB zu wenig (Foto: nordphoto).

Niklas Moisander: „Wir haben gut begonnen, aber die Phase nach dem 1:1 bis zur Halbzeit war nicht gut von uns. Wir waren wieder nicht aggressiv genug. In der zweiten Halbzeit hatten wir ein, zwei gute Chancen, haben etwas mehr Risiko gewählt, aber Dortmund hätte auch höher gewinnen können.“

Marco Friedl: „Wir sind super ins Spiel gestartet, sind in Führung gegangen und haben alles umsetzen können, was wir uns vorgenommen haben. Dann haben wir uns in kürzester Zeit selbst in Rückstand gebracht. Wir wollten nach dem Rückstand sicher stehen, das ist mir nicht gelungen. Ich habe den Fehler gemacht. Das ärgert mich sehr. In diesen 25 Minuten haben wir das Spiel verloren. In der zweiten Halbzeit war es ein ausgeglicheneres Spiel, wir hatten mit Maxi Eggesteins und Josh Sargents Schüssen, aber auch Davie Selkes Kopfball gute Chancen. Aber wir haben unter dem Strich verdient verloren.“

Florian Kohfeldt: „Bis zum 1:1 war es ein sehr gutes Spiel von uns. Wir haben das Tor geschossen, hatten Umschaltmomente und Ballgewinne. Die Phase bis zur Halbzeit geht so nicht. Das muss man so sagen. Da haben wir den Kopf verloren. Ein Tor legen wir selber auf, verursachen einen ganz dummen Elfmeter, den wir so nie kassieren dürfen. Diese Phase hat uns das Spiel gekostet. In der zweiten Halbzeit hatten beide Teams Chancen. Aber natürlich bin ich insgesamt sehr unzufrieden. Ein Spiel geht 90 Minuten und nicht 75 Minuten. Zwei Gegentore sind Slapstick, der Elfmeter ist vollkommen unnötig und das erste Gegentor ist auch ein Fehler von uns, den er dann traumhaft verwandelt.“

Zur Tabellensituation:

Theodor Gebre Selassie im Zweikampf mit Erling Haaland.
Erling Haaland traf gegen Werder und Theodor Gebre Selassie doppelt (Foto: nordphoto).

Niklas Moisander: „Wir müssen natürlich nach unten schauen. Das tun wir. Wir wissen um unsere Situation. Das Spiel am Mittwoch wird dabei sehr wichtig. Wir müssen in diesem Heimspiel punkten. Drei Punkte sind unser einziges Ziel.“

Marco Friedl: „Am Mittwoch haben wir ein Must-Win-Spiel vor der Brust. Wir haben eine Serie von Niederlagen hinter uns, in denen wir uns oft die Tore selbst reingehauen haben. Wir wissen, welche Stunde geschlagen hat und müssen unbedingt gewinnen.“

Florian Kohfeldt: „Wir sind tabellarisch nach wie vor in einer guten Situation, aber Mittwoch zählt‘s. Ich erwarte, dass wir alle am Mittwoch keine Ausreden suchen. Wir können nicht erzählen, dass wir gegen eine Top-Mannschaft spielen. Wir müssen alles dafür tun, dass wir Mainz hinter uns lassen und den Sieg erzwingen. Ich kenne meine Mannschaft, den Charakter dafür haben wir. Da gibt es keinen Zweifel dran. Und dann bin nach wie vor überzeugt, dass es am Ende sicher für den Klassenerhalt reichen wird.“

 

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